Der perfekte Leistungsträger

Bei der Wiener Gemeinderatswahl am kommenden Sonntag geht es um sehr viel. Zumindest für mich. Ich liebe diese Stadt. Wie keine andere Großstadt, in der ich bislang war, gelingt es Wien allen Menschen ein gutes Leben zu ermöglichen. Als bekennende Sozialdemokratin und Mitglied der SPÖ seit über 18 Jahren, geht es mir jetzt aber gar nicht darum die Errungenschaften dieser aufzuzählen. Es sei doch erwähnt, dass wir den Luxus grüner Oasen wie den Lainzer Tiergarten oder den Grünen Prater mitten in der Stadt haben, wohnen mittlerweile teuer – dennoch leistbar – ist, die öffentlichen Verkehrsmittel unfassbar gut ausgebaut und sehr günstig sind, die Stadt eine Vielzahl an kulturellem Angebot bietet und die Kriminalitätsstatistik rückläufig ist. Nicht umsonst gewinnt unsere Bundeshauptstadt Jahr für Jahr den ersten Platz der lebenswertesten Stadt der Welt. 

Seit einigen Jahren haben wir in der Bundespolitik Menschen, die die absoluten Leistungsträger der Gesellschaft darstellen. Sie sprechen jene Leistungsträger unter der österreichischen Bevölkerung an, die tatsächlich diesem Menschenbild entsprechen und jene, die gerne so wären. Sebastian Kurz und seine Regierungsmannschaft sind die perfekten Schwiegersöhne. Ich schreibe absichtlich Söhne, weil die Frauen der Neuen Volkspartei wie gruselige humanoide Roboter wirken, die keine eigenständige Meinung und Persönlichkeit mitbringen durften. Ich glaube dem Bundeskanzler und Gernot Blümel, dass sie vor der Arbeit noch ins Fitnessstudio gehen, nicht rauchen, die Wochenenden wandernd verbringen, gemäßigt und gesund essen, einen Bestseller pro Quartal lesen und ebenso oft ins Burgtheater gehen. Sie sind makellos, unangreifbar wie unmenschlich. Diesen menschlichen Perfektionismus und Leistungsgedanken legen sie allerdings auch auf die Bevölkerung um. Es wird doch möglich sein Deutsch zu erlernen, obwohl das Budget für Begleitlehrerinnen gekürzt wurde. Ein bisschen Engagement darf man von den Menschen doch erwarten. Herr Mahrer ermahnte uns kürzlich, dass die Bereitschaft der Arbeitssuchenden ihren Wohnort an das andere Ende des Landes zu ziehen größer werden müsse. Sonst sieht man sich eben gezwungen das Arbeitslosengeld zu kürzen. Ein bisschen Flexibilität darf man sich doch wohl erwarten. Die Erweiterung auf eine 60-Stunden Woche ist ja schon fast wieder vergessen. Ohne Fleiß kein Preis liebe Leute. Finanzminister Blümel kandidiert nun in Wien für die Neue Volkspartei. Er gilt mit seinem Magister der Philosophie als der Intellektuelle der Türkisen und die Vorstellung, dass Wien tatsächlich von Menschen wie dem Finanzminister mitgestaltet wird,  lässt mich erschaudern und um meine geliebte Stadt bangen.

Zum ersten Mal seit ich denken kann, erinnere ich mich nostalgisch an die Köpfe der alten ÖVP. Waren Kdolsky, Leitl und Gio Hahn echte Menschen mit Ecken, Kanten und Makel. Ich fürchte die FPÖ und das Team HC Strache in Wien nicht. Ihr Wahlprogramm ist ehrlich, durchschaubar und es muss offenbar einen gewissen rechten Anteil an Wählerinnen in jeder Gesellschaft geben. Ich fürchte um das solidarische, schöne Miteinander dieser Weltstadt. Wo man im Kaffeehaus eine Stunde Zeitung liest und einen kleinen Braunen trinkt. Wo Leistung nicht alles und Leben mehr ist, als zu funktionieren. 

Die Schande Europas

Es hat über vier Tage gedauert, bis ich es geschafft habe mir Fotos von Moria anzusehen. Vier Tage an denen ich wohl Fotos gesehen, Berichte gelesen, Interviews gehört habe – aber es hat vier Tage gedauert, um tatsächlich zu wagen dieses Elend mit meinem Herzen zu sehen. Danach musste ich so bitterlich weinen, wie schon sehr, sehr lange nicht mehr. Zu wissen, dass mein kleines Kind wohl behütet in unserem Familienbett schläft, gut genährt, warm gebadet, in frischer Windel, in sauberer Wäsche. Zu wissen, dass wir ihn gemeinsam gestreichelt, seine Lieblingsmusik gehört haben, er seine Gute-Nacht-Flasche getrunken hat und sicher geborgen in den Armen seines Papas einschlafen durfte. Ich weiß, dass es meinen Kindern nie an etwas fehlen wird. Sie niemals hungern, frieren und Durst erleiden müssen. Sie medizinische Versorgung, eine gute Bildung erhalten werden und ziemlich sicher nie um ein Morgen bangen müssen. Das alles, weil sie das Glück hatten hier im Herzen Europas geboren zu sein. Dieses Glück hatten die Kinder, die nun in Moria hungern und frieren, keine Schuhe und kein Wasser haben, die in schmutziger Erde liegend, sich an das letzte Stofftier klammern, nicht. Mit ihren Eltern geflüchtet aus Ländern, in denen seit Jahren Krieg herrscht. Auf unvorstellbare Weise nach Europa gekommen, leben sie nun seit Jahren in den überfüllten Lagern Griechenlands. Jeder Mensch, der ein Kind zur Welt gebracht hat, muss sich nur ein einziges Mal die Frage stellen, wie aussichtlos die Situation im Heimatland sein muss, um eine Flucht über Land und Wasser mit seinen Kindern zu riskieren. Niemand flieht, wenn er nicht muss. Niemand flieht, wenn es nicht aussichtslos ist. Jahrelang hat Europa nicht gehandelt. Jahrelang hat Europa zugeschaut, wie Kinder sich in Moria selbst das Leben genommen haben. Wir kennen alle die Bilder von ihnen in Flipflops an offenen Feuerstellen und haben zugeschaut.

Erinnern wir uns an 2015, sagt der Kanzler. 2015 darf sich nicht wiederholen, sagt der Außenminister. Wer die Lager jetzt leert, trägt die Verantwortung für die nächste Zuwanderungswelle. Brandstiftung darf nicht mit Asyl belohnt werden, sagt der Innenminister. Das kann ich mit meinem Gewissen nicht vereinen, sagt der Kanzler.

Mag es Populismus sein, oder das tatsächlich menschenverachtende Weltbild dieser Bundesregierung – es lässt mich erschaudern. Die Kommentare auf den sozialen Foren geben den großen Politikern häufig recht. Kein Platz für diese Kinder, kein Platz für ihre Eltern, kein Platz für diese Menschen. Immer wieder fällt 2015 und ich frage mich, was war 2015? Wo geht es uns ÖsterreicherInnen seither schlechter? Alle Kriminalitätsstatistiken sind gesunken, die medizinische Versorgung ist gesichert und wenn es uns subjektiv schlechter geht, dann nur weil es Medien und Politik so wollen. Denn es gibt keine validen Daten, die das belegen könnten. 

Minister Blümel, wenn du abends dein Kind sicher und wohlbehütet ins Bett bringst, weißt du dann um deine Politik? Weißt du was dein Handeln, deine Worte, deine Härte, deine Kälte für eine Gesellschaft bilden? Hier geht es nicht um Stimmenmaximierung, hier geht es um ein humanistisches Europa. Ein Europa, der Menschlichkeit, der Achtung vor dem Leben Anderer, ein Europa des Hinsehens und nicht bloß Hinzeigens, um die eigene Macht zu maximieren. Wohl wissend, dass diese Macht auf Kosten der Ärmsten entsteht. 

Nachdem ich fertig geweint habe, bin ich zu meinem Baby gegangen und habe es geküsst und gestreichelt. Dann habe ich mich mit einer Folge einer Serie abgelenkt, um diesen unendlichen Schmerz nicht mehr spüren zu müssen. Diese Ablenkung ist den Kindern und ihren Eltern, all den Menschen in den Lagern Griechenlands wohl nicht vergönnt. Sie leben mit dem Schmerz nicht gewollt zu sein. Sie leben mit dem Schmerz ihren Familien keine sichere Zukunft, kein warmes Bett, Essen und auch nicht genügend Wasser zum Trinken geben zu können. Das Inmitten von Europa. 

Entspannung muss trainiert werden!

Dieser Satz wird viele von uns – mich eingeschlossen – ein bisschen unangenehm berühren. Sollten wir das süße Nichtstun nicht alle gut können? In einer Welt, die ständig auf Hochtouren läuft, von einem ¼-Telefonanschluss nichts mehr weiß, ist Entschleunigung ein Modewort geworden. Aber wie entspannen, wenn der Körper und Geist auf Performance ausgerichtet sind?

Im Yoga sprechen wir oft von Yin und Yang und das ist wohl der Inbegriff von einem ausgeglichenen Leben geworden. Yin, die schwarze Seite des Kreises symbolisiert den Winter, die Nacht, die Ruhe. Yang, die weiße Seite steht für den Sommer, den Tag, die Aktivität. Doch damit nicht genug, so beziehen sich Yin und Yang auf die Funktionen der Organe, das Gemüt und viele andere Qualitäten des Lebens. Sie stehen allerdings nie abgegrenzt für sich: der kalte Winter geht sanft in einen frischen Frühling über und mündet in der Hitze des Sommers, um sich im moderaten Herbst wieder zu finden. Es geht um Ausgleich und Balance. Keine der Qualitäten kann für sich stehen, noch ist eine der anderen überlegen. Sie ergänzen und befruchten sich und suchen das Miteinander und dafür braucht es ein aktives Zutun von uns. 

Wem die Begriffe Yin und Yang zu abstrakt wirken, kann aber einfach auf die Medizin blicken. Parasympathikus und Sympathikus sind Teil unseres vegetativen Nervensystems und repräsentieren ganz ähnlich die unterschiedlichen Qualitäten unseres Seins. Der Sympathikus ist vereinfacht ausgedrückt unser „fight and flight“-System. Er ist immer dann aktiv, wenn unser Körper zu leisten hat. Seine Funktionen sind unter anderem das Steigen der Herzfrequenz, die Erweiterung der Pupillen, aber auch das Zurückhalten des Harns. Kurz gesagt, alles was unser Körper können muss um zu fliehen und zu kämpfen. Hingegen bringt uns der Parasympathikus in den Ruhezustand. Er lässt Puls und Blutdruck sinken, die Augen dürfen sich entspannen und die Verdauung beginnt zu arbeiten. Auch hier benötigen wir beide Teile um gut zu schlafen, verdauen, bewegen und fühlen zu können. 

Das Schöne am Daoismus ist, dass keine der Qualitäten besser ist als die andere. Wenn du dich in einer aber besonders vertreten fühlst, kannst du die andere bewusst stärken und trainieren. Da hilft uns Yoga! Der bewusste Umgang von Aktivität in Passivität kann hier gut geübt werden. Die aktiven Sonnengrüße: der Atem und Puls wird schnell und hoch. Danach kommst du bewusst für ein paar Atemzüge zum Stehen und bist die andere Qualität. Mit ein bisschen Übung, wird der Übergang von Anspannung zu bewusster Entspannung leichter – so kannst du Entspannung trainieren. 

Spannend ist auch, dass jenes Naturereignis, das uns alle zur Welt bringt ein perfektes Zusammenspiel von Yin & Yang/ Parasympathikus & Sympathikus darstellt. Die Pause zwischen den einzelnen Wehen ist genauso wichtig, wie die Kontraktion der Gebärmutter. Wenn unsere kleinen Babys sich nicht in den Wehen-pausen ausruhen würden, um Kraft für das Hinausgleiten aus der Mutter zu sammeln, wäre die Geburt wohl unmöglich. Kaum auf der Welt,  kannst du die Ergänzung dieser beiden Qualitäten besser als bei den Kleinsten beobachten. Sie holen sich ganz viel Ruhe und Schlaf um danach wieder fleißig zu Üben und zu Lernen. 

Gerade in angstbesetzten Zeiten wie diesen, ist es wichtig gut auf uns zu achten um optimale Vorraussetzungen für unseren Geist und damit auch Körper zu sorgen.

Über EPUs, KMUs, MyClubs und Yoga

Um einen etwaigen Fragenansturm entgegenzuwirken, haben wir uns dazu entschlossen einen kurzen Text zu der aktuellen wirtschaftlichen Situation für Klein- und Mittelbetriebe in Österreich zu verfassen. Auch wenn es uncharmant klingt sind wir als Yogastudio ein Unternehmen. Wir zahlen Miete, Strom, Wasser, Gehälter, Registrierkassensoftware, Steuerberater Honorare, unzählige Versicherungen, SVS-Beiträge, Umsatzsteuer, Einkommensteuer und vieles mehr. Dazu kommt ein überschaubarer Betrag, den wir uns selbst auszahlen um unser eigenes Leben zu finanzieren. 

Nun klingt das fantastisch, wenn der Herr Bundeskanzler und sein Team verkünden, dass von nun an keine Mieten mehr zu zahlen sind, SVS-Beiträge gestundet werden können, Kredite zinsfrei vergeben werden und der Härtefond Förderungen auszahlt. Ganz abgesehen davon, dass es dabei noch keine klare Rechtslage gibt und diese Förderungen niemanden tatsächlich abfangen werden, benötigen Unternehmen – ganz nach Peter Hacker – Umsätze und keine Liquidität. 

Worauf möchte ich nun eigentlich hinaus? 

Ganz selten, aber doch wird auch bei uns der Online-Betrieb mit der Äquivalenz eines realen Studiobetriebs in Frage gestellt. Daher haben wir uns entschieden den Preis der Mitgliedschaft von 80 Euro pro Monat, in dieser Zeit, ohne Bindung als Monatskartenpreis anzubieten. Das erscheint uns ein fairer Preis um all jene oben genannten Kosten decken zu können. Hinzu kommt, dass  Online Yoga Stunden ein enormer Arbeitsaufwand sind. Die Stunden werden gedreht, geschnitten, bearbeitet, komprimiert, hochgeladen und versendet, um nur einige der Arbeitsschritte zu nennen. 

Wir arbeiten als Vertragspartner mit MyClubs zusammen, diese launchen mit 2. April ein neues Produkt. Eine Mitgliedschaft mit unlimitierten Zugang um 45 Euro im Monat. Ein Produkt, bei dem natürlich beide ihren Anteil bekommen. Man muss keinE großeR MathematikerIn sein, um sich auszurechnen wieviel da für die Studios übrig bleibt, wenn man als User in mehreren Studios im Monat unzählige Male Yogaklassen online buchen kann

Unsere LehrerInnen investieren viel Zeit, Liebe und Wissen um euch täglich wunderbare, abwechslungsreiche und intelligent aufgebaute Stunden zu bieten. Dabei wird gesungen, Witze erzählt, Positionen genau erklärt, auf Wünsche und Anregungen eingegangen und wir versuchen euch den Zauber der gemeinsamen Yogapraxis auch in dieser schwierigen Zeit im Wohnzimmer zu ermöglichen. Wir sind der Meinung, dass diese Yogastunden mehr wert sind als den oben errechneten Betrag.  Daher werden wir als Coming Hooomm diese Mitgliedschaft unseres Vertragspartners nicht anbieten.

Wie schon seit eh und je, finden wir selbstverständlich für all jene Menschen, die gerne Yoga praktizieren möchten und sich das nicht leisten können, eine individuelle Lösung.

Um nochmals auf die Uncharmantheit des Themas Wirtschaftlichkeit und Yoga zurückzukommen: die meisten von uns Studios werden nicht reich. Die meisten von uns Studios haben Schwierigkeiten diese Zeit zu überstehen. Wenn ihr also nach der Krise in einigen Wochen noch durch  die realen Türen eurer Lieblingsstudios gehen möchtet, dann unterstützt eure lokalen Unternehmen. Dies gilt natürlich nicht nur für unsere Branche, sondern für alle anderen geschlossenen Läden in deiner Umgebung! 

Bleibt gesund und passt auf euch auf! 

Genug ist Genug!

Die Menschen meiner Blase jubeln – sie kennzeichnen den 18. Mai als einen Freudentag. Mir fällt das Freuen und Jubeln schwer. Selbst wenn man versucht alle Gerüchte in die hinteren Teile des Bewusstseins zu schieben – die monatelangen Gerüchte nach Neuwahlen im Herbst, der bereits aktive Wahlkampf der Kanzlerpartei, das merkwürdig passende Auftreten des Ibiza-Videos – bleibt ein mulmiges Gefühl. Ein Video, das dem Kanzler seit Tagen bekannt ist. Am Tag der Veröffentlichung, teilt Sebastian Kurz der Bevölkerung mit „er wisse nun was zu tun sei“ . Trotzdem lässt er Österreich am Samstag bis zum Hauptabendprogramm – der stärksten Sendezeit – warten. Um in 4 Minuten das Zukunftsprogramm zu verkünden: gefasst, als Staatsmann teilt er uns selbstbewusst mit, dass es ohne Sebastian Kurz in diesem Land nicht geht. Die FPÖ zu rechtsextrem und korrupt, die SPÖ teile seine Inhalte nicht und die anderen Parteien sind zu klein. Was bleibt? Er, er allein für dieses Land!

Die Linke freut sich! Endlich ein Ende mit dieser unsäglichen FPÖ als Regierungspartner. Die zwei Wölfe müssen gehen. Mit ihnen wohl noch weitere Wölfe – doch der Wolf im Schafspelz bleibt und er ist derjenige, der mir Angst macht. Kanzler Kurz ruft keine Neuwahlen aus, wenn er sich nicht sehr sicher ist an der Absoluten zu kratzen oder sie zu erreichen. Im Internet tauchen Fragen auf: türkis & pink? Das wäre doch mal schön! NEOS haben ein klares Bekenntnis zum Rechtsstaat und gelebten Parlamentarismus – eine politische Zusammenarbeit, die der neuen ÖVP mit Sicherheit zu anstrengend ist. Eine Liste „Jetzt“, die den Einzug ins Parlament wohl nicht schaffen wird. Die Grünen ohne Mandat im Nationalrat, die einen kurzfristigen nationalen Wahlkampf kaum finanziell stemmen werden können und eine etwas hilflose SPÖ mit einer Bundesvorsitzenden, die ihren Platz noch sucht. Was bleibt ist eine wahrscheinliche politische Zusammenarbeit mit einer „neuen“ geschwächten FPÖ. Eine Partei, die – wie ich glaube, nicht mal viel Prozente einbüßen wird – dennoch dankbar und willig in eine Regierungsbeteiligung einsteigen wird. Oder aber eine Alleinregierung unter Kurz. Der Mann, der das Wort „Message-Control“ nach Österreich gebracht hat, den Parlamentarismus nicht interessiert und der die Sozialpartnerschaft als unnötig betrachtet. 

Nein, ich juble nicht. Ich werde mein rotes T-Shirt anziehen und Wahlkampf machen! Mein kleiner Sohn strampelt schon kräftig in meinem Bauch – sein errechneter Geburtstermin ist der 15. Oktober 2019. Zwei Jahre nachdem diese Bundesregierung angelobt wurde. Ich hoffe diesen Tag neu und schön besetzen zu können, denn ich habe Emil versprochen, dass er ein schönes Leben haben wird. Ein friedliches, sicheres Leben in einem westeuropäischen Staat, dem der Rechts- und Sozialstaat ein Anliegen ist. 

Sie haben einen Krieg gesehen, sie werden uns nie verstehen!

Vor etwas mehr als einem Jahr ist meine Oma gestorben und der Schmerz, den ich verspüre ist weit größer als erwartet. Mit dem Sterben meiner Großeltern vergeht nicht nur Teil meiner Familiengeschichte. Die Generation um Christine Nöstlinger nimmt Erfahrungen mit von dieser Welt, die wir alle nur erahnen können. Eine Generation, die wenn nicht den Krieg zumindest die Jahre danach erlebt hat und mit diesem Wissen in eine völlig neue Welt, der Handys, Coffee to Go und rohem Fisch überzugehen hatte.

Meine Oma wurde als Kind einer armen Arbeiterfamilie mit einem alkoholkranken Vater geboren. Aufgewachsen im zweiten Bezirk musste sie die ersten 12 Jahre in einem Gitterbett für Babys schlafen. Wenn sie den Vorstellungen ihres Vaters nicht nachgekommen ist, stand stundenlanges knien am Holzboden an der Tagesordnung. Sollten sie und ihre Geschwister zu spät nach Hause kommen, wurden ihr Köpfe gegen den Türstock geschlagen, bis sie bluteten. Warum ich das alles weiß? Weil ihre verletzte Seele keine andere Möglichkeit gefunden hat, als mir im Volksschulalter weinend davon zu erzählen. Eine Generation an Menschen, die ihr Leid nicht teilen konnten und keinen Weg fanden ihrer Liebe Ausdruck zu verleihen. Ohne Liebe groß geworden, konnte sie ihren Kindern keine sichtbare geben. Erst bei uns Enkerln war es einfacher gewährend und zärtlich zu sein. Und jetzt, ein Jahr nach dem Tod wird mir ihre heroische Leistung bewusst. Ein Leben lang depressiv und alkoholkrank, um sich nicht zu spüren hat sie gelitten und dennoch versucht zu geben. Nie auf Urlaub gewesen und dennoch großzügig unsere Auslandsaufenthalte unterstützt und auch wenn ihr größter Traum war mich als Lehrerin in einem Gymnasium zu wissen, haben sie ihr hart erarbeitetes Geld als Kredit für den Aufbau meines Yogastudios bereitwillig gegeben um ihn mir später zu erlassen. Zuhause im Akkord Geldbörsen genäht, ohne je die Wohnung zu verlassen. Als Klofrau gearbeitet als es notwendig war und trotzdem nicht den Kopf geschüttelt, dass ihre Familie gerne gut und oft essen geht und wenn es doch so weit von allem Begreifbaren für sie war. 2015 hat sie völlig verständnislos gefragt, warum es denn nicht möglich ist Geflüchteten Couscous oder ähnliches zu kochen. „Sowas essen die doch, oder?“ Ach Oma – ich hoffe dir geht’s heute besser und du bist geliebt und geborgen und gehalten!

TCM Ernährungsberatung und Akupunktur bei Coming Hooomm in 1020 Wien-Leopoldstadt

Über die Verantwortlichkeit als Mensch in einer Solidargemeinschaft – Unternehmerin und Yoga?

Ich bin seit meinem 14. Lebensjahr Mitglied der Sozialdemokatischen Partei Österreichs. Jene Partei, die mit einem schwerfälligen Partei-Apparat besticht. Hinter dem oft alte, dicke Männer stehen, die uns häufig als unangenehm aufstoßen. Die SPÖ sieht man nicht als alternative, hippe Partei wie „die Grünen“, es ist keine innovative Bewegung mit Einzelkämpferinnen ohne politisches Programm wie die „Liste Peter Pilz“ und definitiv kein dynamischer liberaler Geist wie die NEOS. Seit Michael Häupl nicht mehr Wiener Bürgermeister ist, fällt es schwer junge, „linke“, liberale und hippe Menschen davon zu überzeugen, sozialdemokratisch zu wählen.

Doch eben genau diese alten, dicken Männer mit Gewerkschaftshintergrund setzen sich für eine gerechte Welt ein. Eine Welt, die nicht schnelllebig und aufregend erscheint. Sie sorgen dafür, dass Arbeitnehmerinnen-Rechte eingehalten und verbessert – zur Zeit eher nicht verschlechtert – werden. Sie treten für Menschen ein, die meine Blase nicht so sehr interessiert. Mein Umfeld ist zumeist im Mittelstand angesiedelt, mit Hochschulabschluss und einem Beruf, der uns Großteils zufrieden stellt. Zwölf Stunden hin und wieder zu arbeiten, empfinden die meisten von uns als völlig in Ordnung, da es bei unserer Lebenssituation ja tatsächlich oft eine Wahlfreiheit darstellt (sofern eine kapitalistische Welt eben Freiheit erlaubt).

Nun bin ich aber weder Angestellte noch Arbeiterin, sondern Unternehmerin! Zu Beginn habe ich mich dazu entschieden, meine Stunden in meinem Yogastudio selbst zu unterrichten. Mit der Zeit habe ich jedoch erkannt, dass es menschlich wie unternehmerisch besser ist unterschiedliche Yoga-Lehrer anzubieten. Damit tritt eine andere Verantwortung als Mensch auf. Eine Verantwortung, die ich selbst gewählt habe! So ist es in der Yoga-Szene üblich seine Trainerinnen nur dann zu bezahlen, wenn tatsächlich Teilnehmer in den Kursen sind. Anstelle eines fixen Stundensatzes werden Teilnehmerbezogene Honorare ausgezahlt. Urlaubs- und Krankenstandsgeld gibt es keines. Das ist jedoch seit etwa drei Jahren nicht mehr gesetzeskonform. Oben genannte Mitarbeiter der Gewerkschaft haben sich dazu Gedanken gemacht und das als „Schein-Selbstständigkeit“  bezeichnet. Mit gutem Recht. Nachdem ich vorgebe wann diese Stunden abzuhalten sind, handelt es sich dabei um ein Angestelltenverhältnis. Es ist nicht die Aufgabe der Lehrerin die Stunden zu bewerben. Es ist die Aufgabe der Person, die sich dazu entschieden hat ein Unternehmen zu gründen. Damit trägt man nicht nur die Früchte seiner Arbeit, sondern hat eben hin und wieder in den sauren Apfel zu beißen! Ich besteche als „Chefin“ sicher nicht durch eine außergewöhnlich guten Bezahlung, aber ich trage die Verantwortung. Ob kein, ein oder fünfzehn Menschen in meinen Kursen sind, es ist bleibt eine Stunde Arbeit. Ich kann mir gerade nicht mehr als einen Angestellten leisten und alle anderen Stunden besetze ich je nach Lust und Laune der anderen Trainerinnen, die das selbst entscheiden (weil sie nicht mit einer fixen Stundenanzahl im Monat rechnen und davon leben müssen). Ich versuche auf alle Bedürfnisse meiner Yoga-Lehrerinnen einzugehen. Mit dem Resultat, dass beinahe immerzu Bereitschaft herrscht meine Stunden spontan zu übernehmen, wenn ich mit einem Migräneanfall nicht kann. Das nennt man eine Solidargemeinschaft.

Eine Gemeinschaft in der alle ihre Pflichten leisten um für jene zu sorgen, die mal schwächer oder auf Hilfe angewiesen sind. Eine Gesellschaft in der wir Versicherungsbeiträge leisten – nicht um sie irgendwann ausbezahlt zu bekommen – sondern für den etwaigen Bedarf unserer Mitmenschen. Eine Gesellschaft die Verantwortung füreinander übernimmt und in Liebe und Fürsorge aufeinander schaut wird am Ende die Gewinnerin sein!

Yoga und Indien? Yoga und Verletzungen? Yoga und der Weg zu dir?

Als ich vor 10 Jahren begonnen habe Yoga zu üben versprach die Praxis eine mystische Reise zu mir zu werden. Fasziniert von Sanskrit, Mantra-Gesängen, akrobatischen Verrenkungen, weiten Hosen und viel Ruhe zog es mich Woche für Woche auf die Matte. Ich hatte das Glück meine Diplomprüfung an der Universität Wien über Yoga-Philosophie zu absolvieren und tauchte noch tiefer ein. Ein in eine Welt, in der es um mehr ging als um Handstände und fancy Yogapants.

Doch dann wandelte sich die Yoga-Welt und plötzlich übte ich nur noch Handstände und andere hippe Posen. Ich fotografierte diese, machte Videos und kaufte schönes Yogagewand. Statt mehr Ruhe, zog der Gedanke nach mehr Wettbewerb ein. Jeden Tag fand ich mich auf meiner Matte wieder und übte wie besessen. Ganz verloren war der Zauber der einstigen Praxis. Es gab kein Innehalten, keine Atemübungen und kaum Genuss.

Dennoch hatte ich das Glück in einer Zeit begonnen zu haben, in der die Praxis in Wien keine kommerzielle war. Meine erste Yogalehrerin erlaubte mir 3 Jahre lang nur abgewandelte, vereinfachte Versionen und die Studios waren klein und es ging nicht um Leistung. Ich konnte eine gesunde Praxis erlernen, basierend auf Spiraldynamik, Anusara- und Iyengarelementen. Obwohl ich heute bis zu 17 Stunden pro Woche unterrichte und zumeist mitmache, habe ich keinerlei körperliche Beschwerden. Mein Körper fühlt sich stark, dynamisch und gesund an.

Doch 10 Jahre später boomt der Yogamarkt – an jeder Ecke ein neues Studio. Jede Woche bekomme ich Bewerbungen wie „ich praktiziere seit 2 Jahren und habe nun in Indien meine 4-wöchige Ausbildung absolviert“. Das soll nicht heißen, dass jene Menschen nicht großartig unterrichten können, jedoch bin ich überzeugt davon dass eine sichere Praxis mehr braucht.

Und dann werde ich traurig: es kommen Kunden in mein Studio, die laut eigenen Angaben schon lange praktizieren. Sie hängen im Bananenrücken im Stütz, blockieren ihre Ellbogen, überbelasten Handgelenk und Knie. Zumeist sind sie dankbar, wenn ich tausendmal innehalte und erkläre und darauf bestehe eine andere Option der Praxis zu wählen. Oft herrscht Unverständnis. Ich bin traurig, dass Yogastudios ihre Klassen überfüllen um dort Neoliberalismus zu betreiben. Traurig, dass der Leistungsgedanke nun auch in den Yogaklassen herrscht – ohne Rücksicht auf Individualität. Traurig, dass so viele Menschen, die ich kenne an den körperlichen Folgen einer ungesunden Praxis leiden.

Doch vielleicht ist das genau was es braucht: denn nach meiner besessenen Praxis, habe ich zurückgefunden und übe keine hippen Posen mehr. Ich praktiziere kaum und wenn dann mit aller Ruhe und wissend was meine Seele und mein Körper brauchen. Meine Stunden sind langsam und dennoch intensiv. Ich peitsche kein Programm wider besseren Wissens durch, sondern achte und respektiere die Bedürfnisse im Raum. Ich bin voller Hoffnung, dass der Boom seinen Höhenpunkt erreicht hat, um einen neuen Weg der Achtsamkeit, Liebe und Heilung zu öffnen!

#metoo

Warum Nina Proll arm ist und Männer durchaus lernen müssen sich zu benehmen! #metoo !

Ganz gleich wie man zu Feminismus steht, ob Simone de Beauvoir und Alice Schwarzer die gewählte Literatur ist, um das Thema „metoo“ kommen wir zurzeit alle nicht herum. Meine Facebook Startseite überschlägt sich mit geteilten Beiträgen, meist geschrieben von großartigen, starken Frauen. Kommentiert werden diese zu Hauf von Männern die partout nicht einsehen wollen, was für ein Drama hier gezeichnet wird und von Frauen, die sich mit jenen Männern solidarisieren. Dazu gibt Schauspielerin Nina Proll regelmäßige Zeitungs- und Fernsehinterviews, die mir selbst das Kopf schütteln nicht mehr erlauben und wird auf diversen Socialmedia Foren dafür gefeiert. Doch worum geht es denn in der Debatte eigentlich?

Ok, wir sind uns alle einig – Frauen vergewaltigt man nicht. Aber betrunken können Grenzen schon mal verschwinden und da soll frau nicht so kleinlich sein. Aber zumindest das gesteht man Frauen zu: ungewollter Penis in Vagina ist gesellschaftlich nicht geduldet und strafrechtlich geregelt. Fein! Wie schaut es denn mit Hand am Po und Schenkel aus? Bis 2015 war das noch in Ordnung, seit zwei Jahren sind wir in unserem Rechtsstaat nun soweit, dass das zumindest strafrechtlich nicht als ungezogenes Verhalten gehandhabt wird (Heinisch-Hosek sei Dank, auf die Frauenminister der FPÖ dürfen wir gespannt sein). Nun ist dieser „Grapsch-Paragraph“ leider nicht in den Köpfen der Vielzahl der österreichischen Bevölkerung angekommen und nach wie vor, ist es offenbar in Ordnung Frauen ohne ihre Zustimmung anzugreifen. Vielleicht nicht in Ordnung, aber es gibt doch wahrlich größere Probleme!

Wo fängt sexuelle Belästigung und Diskriminierung an? Nina Proll pflegt so schön zu sagen, das entscheidet jede Frau für sich selbst. Ich wage nun zu behaupten, dass das eigentliche Problem woanders liegt. Es geht hier nicht um unerwünschte Zurufe auf der Straße wie „geile Fut“ oder die Hand am Hintern im Club. Die Gleichstellung von Frau und Mann ist noch lange nicht dort wo sie sein sollte, könnte und müsste. Mitarbeiterinnen erfahren nicht denselben Respekt wie ihre Kollegen. Schatzi genannt zu werden ist diskreditierend, außer wir sind gute Freunde und unser amikales Verhältnis wiederspiegelt diese Liebe und bedarf eines Kosewortes. Frauen werden über ihr Aussehen definiert und dieses bildet ihren Wert in der Gesellschaft. Aus diesem grundsätzlichen Ungleichgewicht in der Welt resultieren diskreditierendes Verhalten, verbale und physische sexuelle Übergriffe und auch wenn der mediale Tenor laut schreit: „das ist nicht das Gleiche!“ – ich finde schon! Das eine resultiert aus dem anderen.

Dann kommt da so eine schöne, erfolgreiche Frau und setzt sich hin und sagt „lern halt Nein zu sagen und wenn du berufliche Nachteile davonträgst, hmmm naja du musst ja nicht Schauspielerin werden.“ Alles klar! Gefolgt von Aussagen wie „ich empfinde es als Kompliment, wenn Männer mit mir schlafen wollen“. Ich denke genau da sind wir nun am Grund der Problematik angekommen! Nein, wir Menschen bestimmen unseren Wert nicht, weil andere uns schön, geil, begehrenswert finden! Dich darauf reduzieren zu lassen, ob andere gerne Beischlaf mit dir ausüben möchten, ist traurig. Das sage ich jetzt gar nicht von oben herab. Sondern als Frau, die das ganz lange selbst so gesehen hat und manchmal ertappe ich mich dabei es immer noch so zu sehen! Dann gilt es zu reflektieren und innezuhalten und all die Qualitäten zu sehen, die mich zu einem wunderbaren, liebevollen, lustigen Menschen machen – ganz abseits meiner Brüste!

Die Aufgabe von emanzipierten Frauen ist es, vor allem wenn sie in der Öffentlichkeit stehen, sich ganz klar gegen die Reduzierung auf ein Objekt der Begierde zu positionieren. Auch wenn es tief drinnen anders ausschaut, weil das kleine Mädchen so gerne von Papa geliebt werden möchte. Es ist wichtig sich mit allen anderen Frauen und Männern zu solidarisieren, die diese Werte-Distinktion zwischen den Geschlechtern nicht länger dulden. Und sich nicht auf die Seite der Männer zu stellen, die sich arm bedauern, dass so ja nun kein Koitus mehr zustande kommen kann! Die dabei erhoffte Liebe bleibt aus, da wartet kein Respekt – lediglich ein aufrecht erhalten von Geschlechterdichotomie. Jene Frauen die es schaffen klar Nein zu sagen, werden es so lange laut sagen bis es auch die können, denen die Stimme noch fehlt und die patriarchale Machtstruktur es nicht erlaubt! Solange bis wir in einer Gesellschaft leben wo keiner mehr Nein sagen muss.

Dabei muss sich niemand fürchten – wir werden trotzdem noch Frauen und Männern sein und miteinander schlafen und dabei Spaß haben. Nur auf Augenhöhe!

In diesem Sinne #metoo

Die verkannten Heldinnen - Alleinerziehende Mamas

Die verkannten Heldinnen der Nation

Ich wurde vorwiegend großgezogen von meiner Mama. Das soll die Rolle meines Vaters auf gar keinen Fall schmälern, doch nach der Scheidung war meine Hauptbezugsperson meine Mama. Viele meiner Jugendfreundinnen sind auch Scheidungskinder und wir verbrachten unzählige Abende uns darüber zu beschweren, wie anstrengend unsere Mütter sind. Viel zu nah, viel zu viel und viel zu große Verantwortung für uns. Einige Jahre später bin ich Freundin von alleinerziehenden Mamas und ich sehe ihren Kampf und ihre Verantwortung und ihre unendliche Liebe. Doch vor kurzem hatte ich das wohl ein prägendste Erlebnis, als meine Kundin – eine schöne, kluge, liebevolle Frau – schluchzend in meinen Armen lag. Weinend weil ihre Jüngste ausgezogen ist. Traurig, weil nun wenig bleibt. Die Karriere stellt man hinten an und arbeitet nur halbtags, um die Nachmittage mit den Kindern zu verbringen. Partnerschaften sind schwieriger, weil es einen wirklich tollen Mann braucht, um ein fremdes Kind gemeinsam zu lieben. Und das soziale Gefüge ist ein anderes als Paar mit Paarfreundschaften. So bleibt den Heldinnen mit 50 nichts Anderes übrig, als sich mit der Trauer auseinanderzusetzen. Ihren Kindern den Raum zu geben von dem sie wissen, dass er notwendig ist – auch wenn es unendlich schmerzt. Doch dann entsteht viel Wunderbares – diese starken Frauen finden sich wieder. Wieder in einer anderen Rolle! Danke an all ihr wunderbaren Mamas.